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Der Flori – ja das ist ein Urbayer, den ich schon einige Jahre kenne. Wie könnte es sein, auch uns hat Rosenstolz irgendwann zueinander geführt. Wobei Gespräche mit ihm manchmal ein wenig schwierig sein können. Die Bayern haben halt in allem ihre eigene Art - im Reden, im Leben, im Kochen – und auch in den Witzen, wie ihr am Ende merken werdet. Und trotzdem möchte ich euch diese bayerische Spezialität nicht vorenthalten.
Obazda, bayrischer Biergartenkäse
250 g reifen Camenbert oder Brie, 250 g weiche Butter, 2 Zwiebeln, 2 Zehen Knoblauch, für mutige 1 rohes Ei, Salz, Pfeffer, Paprika rosenscharf
Käse würfeln und mit Butter und Ei richtig schön dabazn (hochdeutsch: zerdrücken, vermischen usw.). 1 Zwiebel fein würfeln, unterheben. Masse mit Salz, Pfeffer und ner ordentlichen Prise Paprika (Masse muss blassorange werden) würzen. Übrige Zwiebel in Scheiben schneiden und Obazdn damit dekorieren. Zum Schluß noch mit Pfeffer und Paprika überstreuen.
Dazu paßen Brezen, ofenfrisches Brot und Weißbier. Vielleicht auch noch Radi.
Und hier noch mein Lieblingswitz (ist sehr BÖSE)
Kommt ein Mann in die Metzgerei: "Ich hätte gerne 200 g Leberwurst, aber von der fetten groben"
Verkäuferin: "Die hod heid Berufsschui!"
So, und wie immer hier nun der Repräsentant dieser Spezialität im Bild. Der Flori und sein Rüdiger, die Rassesau (wie er selber sagt).
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