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Haftungs-ausschluss

Nun, auch 2012 ist es wie immer – große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Und so ist es auch dieses Mal. Die große Enthüllung, die ich heute hier präsentieren werde – nun, es gab Anzeichen, es gab Gerüchte -  und wie immer viel Gerede, ohne das genaueres Bekannt war.

Der eine oder andere mag es geahnt haben, der eine oder andere mag es gehört haben – hier und heute nun die ganze Wahrheit. Ich weiss, viele meiner Freunde und Freundinnen werden jetzt vielleicht erstaunt sein, ein verwundertes Gesicht machen und sich Fragen – „Wie konnten wir das nur nicht bemerken – all die Jahre lang?“ Aber, liebe Freundinnen und Freunde, ich muss es zugeben – ich bin dieses Jahr gar nicht 25 geworden. Nein, so unglaublich wie es klingen mag – ich bin schon 40 Jahre (in Worten - vierzig). Und mit der mir gewohnten Gelassenheit muss ich sagen – scheisse ja (Entschuldigung), ich bin damit total zufrieden!

Wer mich kennt weiss, ich lege mich gerne ins Zeug wenn mir Dinge wichtig sind – aber es geht mir dabei stets um die Sache, meine Person darf dabei gerne im Hintergrund bleiben. Und so ging es mir auch in diesem Jahr. Der allgemeinen Erwartung, angesichts des „frischen Nullers“ ein großes Fest oder ähnliche Dinge zu veranstalten, habe ich mich mit einem gewagten Plan entzogen. Ich hab ja auf dieses Gedöns eigentlich gar keine Lust. Also, getreu dem alten deutschen Schlager „Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein und dann fahrn wir raus zum Wannsee“ hab ich mir also meine dicke Jacke geschnappt, meinen kleinen Koffer und bin zum Bahnhof gefahren. Dort habe ich dann versucht einen ICE zu entführen – und siehe da, der hielt sogar genau dort, wo ich hinwollte – Hamburg Hauptbahnhof! Das ganze erster Klasse, mit viel Komfort, Tisch, für die Deutsche Bahn erstaunlich gutem Service - und vor allen Dingen einer diebischen Freude ob meiner gelungenen „Entziehung“ aller eventuell kommenden Festlichkeiten.

Hamburg, mir bisher quasi unbekannte Stadt am anderen Ende Deutschlands, wollte ich mit viel Spaß kennen lernen. Zu Wasser, zu Lande und in der Luft. So der Plan. Gesagt, getan. Fast getan. Ich wollte  mit dem Highflyer 150 Meter über der Stadt schweben, wollte mit dem Schiff durch die Alster und die City schippern und die Schönheiten Hamburgs zu Fuss erobern – was wettertechnisch teilweise leider ausfallen musste. Denn was passierte nach unserer Abfahrt in Freiburg? Los ging es morgens bei normalen Januartemperaturen. Und dann muss sich der Zug verfahren haben, wir landeten jedenfalls in einem hamburgisch anmutenden Teil Sibiriens. Oder auch einem sibirisch anmutenden Teil Hamburgs, ich zweifel da noch. Gut, da oben kann man Sonne – aber hallo, es war ars…kalt. Oberars…kalt. Eis auf der Alster, Schnee und Eis auf den Straßen…dazu ein Wind, der einen zeitweise kaum vorwärts laufen liess und mich kurz vor die akute Knochenmarksentzündung brachte. Nach dem einchecken im Hotel, absolut zentral direkt beim Hauptbahnhof, ging es erstmal los, Winteraccessoires besorgen. Viele warme Accessoires. Schließlich bin ich nicht 40 geworden, um bei meinem ersten Abstecher nach Hamburg den Kältetod zu sterben. Nein, das macht man nicht mit Holzi. Aber trotz dieser thermischen Hindernisse habe ich einige tolle Tage in dieser, zugegeben, für „Nicht-Freiburg“ doch sehr schönen Stadt verbracht. Dazu ein klasse Hotel und drei Tage totale Entspannung – ja so könnte jeder Geburtstag sein. Wenn eben diese arktische Kälte nicht gewesen wäre, die mich manchmal sogar dazu gebracht hat, einfach die Kamera in der Tasche zu lassen. Und wisst ihr, was mir am besten gefallen hat? Dass ich bei aller Vorfreude es doch geschafft habe, über acht Monate die „Klappe“ zu halten und niemanden etwas zu verraten. Eingeweiht war aus organisatorischen Gründen nur meine Chefin und eine Freundin – und alle anderen mögen mir verzeihen, dass ich diesen Tag einfach so gestaltet habe, wie ich es mir vorstelle. Trotzdem Euch allen ein riesiges Danke für viele viele Emails, SMS; Anrufe. Facebookeinträge etc. Hier nun einige Bilder, damit ihr seht, was ich alles so erlebt habe in dieser Zeit.

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